Unsere Themenfelder

Praktischer Schamanismus, Kemetismus, Experimentelle Archäologie, Rekonstruktion weltweiter polytheistischer Kulte, Magick und allerlei Handwerkszeug...

Hier werden objektive Techniken und besondere Erfahrungen gemacht!


Anmeldung unter:

poeta-immortalis@web.de

Sonntag, 29. Dezember 2013

Automatisches Zeichnen: Buntes zu Bereisen



Diesmal gibt es eine Aufgabe für alle Leser und bisherigen Teilnehmer: Was hat dieses Gezeichnete zu bedeuten?!

Hierbei bietet sich eine Geistreise förmlich an... mal sehen, wer es herausbekommt. Ergebnisse können als Kommentar gepostet oder per Mail an poeta-immortalis@web.de gesandt werden. Möge es gelingen!


Sonntag, 3. November 2013

Sokar-Fest 2013

Am 02.11.2013 fand in Leipzig unter aufwendigstes und umfangreichstes Ritual bisher bei RePoKult statt und war, trotz minimaler Teilnehmerzahl und leider vieler Absagen ein voller Erfolg! Ungeahnt starke Energien wurden frei, die uns (3 Teilnehmer) in eine tiefe Trance versetzen, ja mit in das Land der Stille verschlugen, das Totenreich... Nach längerer Entspannung im Anschluss fanden wir jedoch allesamt gut zurück, nachdem wir mit unseren gesegneten Toten, Ahnen und seelenverbundenen Totengeistern in Kontakt getreten waren.

Hier gibt es schon einmal ein paar Bilder vom speziell für das Sokarfest hergerichteten Altar:
Die Hor-Kerze mit dem Auge des Horus

Die, von mir hergestellte, Sokar-Statuette

Das Altar-Ensemble mit Schrein, Opfergaben, Glocke, Statuette, Krug, den 7 Gefäßen des Ha-Hor-Ka, Topf zum Öffnen der Erde und Zwiebelketten als Zähne des Horus an der Wand



Montag, 28. Oktober 2013

Herstellung eines Sa-Amulettes (ägyptisches Schutzamulett)


Am Sonntag, dem 27.10.2013, fand unser RePoKult Treffen mit dem Anlass statt das Sokar-Fest (am 02.10.2013) vorzubereiten. Diese Vorbereitung sollte vor allem aus einem Herstellungsritual eines sogenannten "Sa-Amulettes" (siehe Bild oben), bestehend aus einer weißen Leinenbinde, sowie der Herstellung von Zwiebelketten, als Zähne des Horus, bestehen. Beide Rituale waren der Arbeit von Sharon La Borde in Ihrem Buch "Circle of the Sun - Rites and Celebrations For Egyptian Pagans and Kemetics" entlehnt, die sich die unheimliche Mühe gemacht hat eigene Rituale aus diversen ägyptischen Textquellen, vornehmlich dem Buch der verborgenen Orte (=Toten"buch"), sowie zahlreichen ägyptologischen Forschungsarbeiten der Uni Chicago zu gewinnen, die auch noch textgetreu  kemetische Rituale rekonstruieren. An dieser Stelle komme ich selbst ins Spiel: Diese englischen Texte habe ich, interpretativ, wie jede Übersetzung ist, ins Deutsche übertragen, sowie ergänzt. Doch dem nicht genug: Da es nötig ist beim Herstellungsprozess des Sa-Amulettes 12 Götter auf Leinen darzustellen, habe ich mich kundig gemacht, wie dies am Besten möglich sei und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass symbolhafte, undetaillierte Darstellungen der Götter und deren Hauptattribute wohl die einfachste Lösung für alle Ausführenden wären: Darum habe ich eine Geistreise zu jedem einzelnen dieser 12 Götter gemacht und ihr eigenes Zeichen erfragt. Das Ergebnis kann man im unteren Bild erkennen. Die Teilnehmer mussten demnach kaum Vorkenntnisse oder künstlerisches Talent aufbringen die Schutzgötter, zu denen auch drei verschiedene Verehrungsformen des Horus gehören, zu zeichnen.

Die Zwiebelketten habe ich abschließend allein fertiggestellt, da Teilnehmer abreisen mussten.

Teilnehmer: 4
Techniken: Ritual: Bildmagie/Zeichenmagie, Beschwörung, Verehrungsformel, Opferritus, mythologischer Rezitationszauber, Knotenmagie/Binden
Ritualtext und Herstellungsdetails: auf persönliche Anfrage an poeta-immortalis@web.de

Ergebnisse: Die Teilnehmer konnten in aller Fülle die mächtigen Auswirkungen kemetischer Ritualistik erfahren und waren sehr beeindruckt. Ein Geistknacken war zu vernehmen, sowie sehr deutliche Flammenphänomene, sehr stark spürbare Präsenzen der Götter und erhebende, stärkende Gefühle während der Rezitation. Auch die Kraft der Sa-Amulette lässt nichts zu wünschen übrig: Eine enorm starke, ja drückende feinstoffliche Abstrahlung geht von ihnen aus.

Die beiden Zwiebelketten sehen übereinander aufgehängt aus, wie ein lachendes Gesicht voller Zähne und wurden von mir mit dem überlieferten Zauber besprochen, wodurch sie eine leuchtende, helle Ausstrahlung bekamen.

von Poeta Immortalis per Geistreise erfahrene Kurzzeichen für die angerufenen Gottheiten, die auf die Leinenbinde zu zeichnen waren

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Götterplastiken: Ensu/Nanna, Shamash/Utu, Mictlantecuhtli



Ergebnisse zu:

Blindbereisung dreier Götter

Teilnehmer: 3 (mehr bei den kommenden Treffen sehr erwünscht)
Techniken: Astralprojektion mit Codesystem

Vorgabe: Es geht um drei Gottheiten, deren Name und Bild jeweils mit den Arbeitscodes RePoKult G 1-3 verbunden sind.

Vorgehen:
1. Astralprojektion und geführte Bereisung mit neuer Technik, um in die Anderswelt vorzudringen (zuvor durch Türen, Brücken und Tunnel), diesmal mit Visualisation eines schwarzen Punktes und Vergrößerung bis man ganz im Dunkeln steht, anschließend weißes Portal vergrößern, hindurchgehen und schließlich Nebel und diesen lichten lassen - anschließend selbstständige Reise mit der Frage: Für welche Wesenheit steht der [Code]? Ziel ist es die Gottheiten zu erkunden.
Die Teilnehmer wählten 2 x Code RePoKult G 2 und einmal RePoKult G3, wobei bei einem Teilnehmer Verbindungen zu Elementen aller drei Gottheiten auftauchten mit Konzentration auf G1, bei mir selbst tauchte eine Verknüpfung zu G1 auf, die real vorhanden ist, da diese Wesenheiten voneinander abstammen.

RePoKult G 1
  • = Babylöwe (2x)
  • Konzentration auf ballspielendes Löwenbaby  (1x)
  • der Löwe rennt zu zwei Bergen, und verschwindet dahinter, um anschließend als Sonnenscheibe aufzusteigen (1x)
  • Sonnengott  (1x)

RePoKult G 2
  • untere Mondsichel erscheint (1x)
  • sitzender Mann auf Thron mit einem Ring in der rechten Hand und einer Kappe auf dem Kopf (1x)
  • Dunkelheit (2x)
  • rot leuchtende Augen (2x)
  • Höhle unter der Erde (2x)
  • ein riesiger über 10 Meter hoher Thron mit einer noch größeren Figur des gesuchten Gottes steht vor mir (1x)
  • vollbärtiger Mann, wirkt alt und hat beide Hände auf seinen Beinen liegen, während er ernst dreinschaut (1x)
  • der Thron ist steinern und von liegenden Mondsicheln bekrönt (1x)
  • auf dem Kopf der Gottheit türmt sich ein riesiger Kopfputz auf, der aus einem gigantischen Gehörn besteht, worauf sich ein turmartiger Hut mit einer Mondsichel und weiteren Aufbauten befindet, die wie 2 Kugeln wirken, darüber eine ballonartige dritte Kugel (1x)
  • die Figur wird belebt, erhebt sich, verliert den Bart und es tritt das Gehörn, die eine Turmstufe, sowie die Mondsichel hervor (1x)
  • die Gottheit geht los und verwandelt sich in einen schwarzen Wolf (1x) 
  • Weg (2x)
  • Kinder der Wesenheit (2x)
  • Babylöwe - verneint, dass er mit dem Code RePoKult G2 bezeichnet wurde (2x)
  • wachsender Löwe - Verwandlung: wird zu bedrohlichem Löwen, der brüllt (2x)
  • der Löwe rennt zu zwei Bergen, und verschwindet dahinter, um anschließend als Sonnenscheibe aufzusteigen (1x)
  • Löwe = Sohn der Wesenheit, um die es geht (1x)
  • gewundener Fluss in karger Umgebung mit grün direkt um den Fluss (1x)
  • aus dem Schilfrohr steigt nebelhaft eine riesige, schön anzusehende Frau hervor (1x)
  • diese trägt ein langes Kleid, hat lange lockige Haare und eine hohe Krone mit silbernen Metallspitzen als oberen Abschluss (1x)
  • sie hält in etwa 30  bis 40 cm Abstand ihre rechte Handfläche vor ihr Gesicht, ihre linke Handfläche reckt sie schräg nach unten gen Boden (1x)
  • zwischen Handfläche und Gesicht erscheint groß ein Planet, der mir die Venus zu sein scheint (1x)
  • diese Göttin = Tochter der Wesenheit (1x)

RePoKult G 3
  • Tropenlandschaft, grün (1x)
  • Wald (2x) 
  • Wasserfall (2x)
  • Friedhof (1x)
  • Grabstein (1x)
  • Die Erde tut sich auf und ein sehr erschreckendes Skelettwesen erscheint (1x)
  • Das Skelettwesen wird befleischt und ersteht auf (1x)
  • wirkt nun weniger erschreckend, doch trotzdem weiterhin wie eine ständige Bedrohung (1x)


2. Auflösung/ Aufdecken der Bilder und Namen

RePoKult G 1 = Shamash/Utu (sumerisch-akkadischer Sonnengott)

RePoKult G 2 = Ensu/Nanna (sumerisch akkadischer Mondgott)
G1 = Sohn des Ensu
Tochter des Ensu = Inanna/Ishtar

RePoKult G 3 = Mictlantecuhtli (aztekischer Todesgott)


3. Herstellen von Tonfiguren der Gottheiten aus dem Erlebten heraus
Ensu/Nannar by Poeta Immortalis

Mictlantecuhtli

Shamash/Utu als Löwenbaby
Schlussbemerkungen:
Wie bereits üblich haben sich die Götter wieder mal während unserer Geistreise besonders stark im Hier und Jetzt manifestieren können, was sich durch lautstarkes Knacken und Rascheln ohne sichtbaren Grund geäußert hat. Dieses Phänomen war wieder von allen Teilnehmern deutlich zu hören.

Montag, 16. September 2013

Mesopotamisches Mondzeichen/Mondamulett

Das blind bereiste Objekt, nachdem es aufgedeckt wurde

Ergebnisse zu:

Mesopotamisches Mondzeichen/Mondamulett


Teilnehmer: 3 (mehr bei den kommenden Treffen sehr erwünscht)
Techniken: Erspüren, Blindreise zu m Zeichen (siehe Bild): Astralprojektion

Vorgabe: Es geht um ein orientalisches Zeichen, das unter einer dicken unsichtbaren Pappe verborgen lag (dass es sich um ein Mondzeichen handelt war unbekannt)

1. Erspüren: (Frage an die Teilnehmer) Was für Kräfte und Energien könnt ihr von der Pappe ausgehend spüren? Wie fühlt es sich an?
  • kühl (3)
  • windig (3)
  • Licht (3)
  • kalt und warm zugleich (2)
2. Geführte Blindreise: (Frage an die Teilnehmer) Was will und das Zeichen sagen?
  • Licht (3)
  • Kollision von Himmelskörpern/Herabstürzen (2)
  • Schnee (3)
  • Dunkelheit/Nacht (3)
  • heller, leitender Weg (2)
  • Wind (2)
  • Sterne (2) + Veränderung des Himmels
  • Mond (2)
  • Wald (2) - Nadelwald (1)
  • Berge/Bergschnitt/Zickzacklinie (2)
  • Lichtpunkte (2)
  • Mondsichel und Sternenhaufen (1)
  • weisende Hand zu "es" oder Esh
3. Erneute Frage: Was bedeutet dieses Zeichen?
  • Eisriesen (2)
  • Götter (2): Fenrir (fast ausschließlich), Odin, Tyr (je 1)
  • Zauberspruch: (möglicherweise Tyr...) lelu an wei.
  • Verbindung zu Tieren: Wolf (2), Fuchs (1), Nashorn (1), Hyäne (1) - Steppe (2)
  • Verbindung zu Zahlen: 3, 30, 13, 130 (je 1)
4. Weitere schwerer deutbare Ergebnisse im Script (siehe weitere Informationen)

Montag, 9. September 2013

1. RePoKult-Treffen am 08.09.2013

Ergebnisse zu:

Anuket/Anukis und ihre Kulte


Teilnehmer: 3 (mehr bei den kommenden Treffen sehr erwünscht)
Techniken: Blindreise zu der Göttin geweihter Kerzenschale: Astralprojektion, Automatisches Zeichnen, Automatisches Schreiben

1. Was für eine Wesenheit haben wir vor uns? Was sind ihre Aufgaben?

Eigenschaften einzeln:
  • Göttin, die von einem Seitenstrom kommend mit einer ägyptischen Barke einen breiten Fluss befährt - sie steht aufrecht, trägt eine hohe buschige Krone und hält einen Papyrusstab

Übereinstimmungen:
  • Frau (3x)
  • schwarz - dunkelhäutige Göttin (3x)
  • goldumrandete Augen (3x)
  • runde Kappe in blau gold zuerst (2x), dann hohe buschige Krone (2x)
  • Sistrum - Verbindung zu Bastet (2x)
  • Verbindung zu Tieren (2x)
  • Blumen (2x)
  • Wasser (2x)
  • Nil (2x)
  • Tanz (3x)
  • während des Erarbeitens war mehrfach ein mysteriöses Knacken zu hören
  • mehrere Teilnehmer verspürten regelmäßig die Anwesenheit der Göttin

2. Befragung was sie für Gaben, Geschenke und Taten bringt und was sie dafür verlangt
Sie bringt: Reinheit, Wasser und Leben ins Wasser, sie ruft Tiere zur Tränke, hilft bei Jagd von Wasservögeln und Fischfang, gibt Fischen Nahrung, bringt Wachstum und Frucht bei Pflanzen, wirkt nicht durch die Luft, sondern durch das Wasser,  wandelt  Schlamm und Wasser, tanzt und umarmt
Sie wohnt im Gefilde der Binsen.
Sie möchte als Opfergabe: Wasser, alles Reine, alles Warme, die Frucht der Felder und die Samen des Bodens, aber auch Schlamm

3. Erbitten von Zauber/Zeichen, die Pflanzen schnell gedeihen lassen - erfolgreich (diverse)

4. Erbitten von Zauber/Zeichen zur Wasserreinigung - erfolgreich (1)

5. Zusatz: Ritual der Anuket
Im Freien auszuführen: Nimm einen Wasserkrug, fülle ihn mit Wasser, übergieße damit (langsam) einen Stein und spreche dabei "Suah mana ol".


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